Sie befinden sich hier : SPD Trittau⁄ Wahlprogramm

Wahlprogramm 2007

Hier unser Wahlprogramm zum heunterladen

VORWORT

Nach 17 Jahren kontinuierlicher und erfolgreicher politischer Arbeit für Trittau zwang uns das Ergebnis der Kommunalwahl 2003 auf der Oppositionsbank Platz zu nehmen.
Auch zum Unverständnis zahlreicher Bürgerinnen und Bürger wurden plötzlich Projekte und Planungen verworfen, die zuvor in überparteilichem Konsens auf den Weg gebracht wurden.
In harten Auseinandersetzungen ist es uns gelungen, zumindest einigen dieser Projekte wieder zu einer politischen Mehrheit zu verhelfen:

  • unser über Jahre gehegtes Wunschkind „westliche Entlastungsstraße“ wird dank des massiven Einsatzes engagierter Trittauerinnen und Trittauer derzeit realisiert
  • nach 4 Jahren wirrer Standortsuche wurde die Skateanlage letztendlich doch auf dem von uns bevorzugten und frühzeitig vorgeschlagenen Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei errichtet

    das Mühlen-Ensemble wurde durch unseren hartnäckigen Einsatz um das Ateliergebäude ergänzt und aufgewertet
  • die Offene Ganztagsschule wird eingeführt und eine Mensa wird gebaut
  • die Hahnheide–Schule wird zur Gemeinschaftsschule
  • der Ausbau des historischen Ziegelbergwegs konnte im engen Zusammenwirken mit den Anwohnern
  • abgewendet werden



Mit erfahrenen Köpfen, neuen engagierten Kräften und einem starken Programm gehen wir voller Zuversicht in die Trittauwahl am 25.Mai 2008. Statt Fortsetzung einer Politik der Einzelinteressen wollen wir in konstruktivem Miteinander Trittaus Zukunft sozial gerecht und lebenswert gestalten. Helfen Sie uns dabei – mit Ihrem Engagement für Trittau und Ihrer Stimme für die SPD!

SOZIALES MITEINANDER bedeutet für uns
  • freies Mittagessen für Kinder in Kindertagesstätten und der Mensa, finanziert aus dem Kinderhilfsfond des Landes SH
  • Realisierung vielfältiger Kindergartenkonzepte, wie z.B. Bewegungskindergarten und zweisprachiger (bilingualer) Kindergarten
  • bedarfsgerechte Einrichtung weiterer Krippen-a und Hortplätze mit Familienfreundlichen Öffnungszeiten
  • Errichtung eines Bauspielplatzes
  • ausreichende, große, abwechslungsreich ausgestattete Kinderspielplätze in Neubaugebieten
  • Stärkung der Beteiligung von Trittauer Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen durch entsprechende Verfahren
  • Aufstellen von Bauwagen auf Multifunktionsflächen in Selbstverwaltung der Jugendlichen
  • Einstellung eines Streetworkers für aktive und konzeptionelle Jugendarbeit
  • Unterstützung und Stärkung von ehrenamtlichen Einrichtungen der Jugendarbeit wie z.B. In Via, TSV, Pfadfinder, Jugendfeuerwehr, DRK/JRK, Jungschützen etc.
  • für die freie Sportgestaltung Einrichten einer „Sportsarea“ auf dem ehemaligen BQS–Gelände mit Streetsoccer- und Streetballfeldern
  • Konzept der Veranstaltungsreihe für Kinder und Jugendliche, wie Flohmärkte, Ostereiersuche, Kinderfest, Drachenfest beibehalten
  • Einsatz freiwilliger Personen in gemeindlichen Einrichtungen wie Bürgerhaus, Schwimmbad zur Unterstützung des Sozialpädagogen, z.B. im Rahmen eines Sozialen Jahrs, Zivildienstes, Jahrespraktikums u.a.
  • bewährte Seniorenarbeit im Bürgerhaus unterstützen
  • Unterstützung der Trittauer Tafel, die auf dem
    BQS-Gelände ansässig ist
  • ehrenamtliche/r Migrationsbeauftragte/ r 
SCHULE UND BILDUNG bedeuten für uns
  • Förderschule im Schulzentrum   integrieren
  • obligatorische Durchführung regelmäßiger Busschule
  • Förderung des Projekts „Schülerlotsen“ und Schulwegsicherung in der Verkehrsplanung
  • Möglichkeiten zur sicheren Schülerbeförderung durch Einsatz von zusätzlichen privaten Bussen wie in anderen Gemeinden
  • keine Elternbeiträge zur Schülerbeförderung (Finanzierung durch Einsparung bei Verwaltungsvorgängen / Personal)
  • Konzept zur multifunktionalen Nutzung der Mensa
  • vielfältiges Angebot in den Festen Grundschulzeiten (Blaues Haus) und der Offenen Ganztagsschule
  • Weiterentwicklung der Offenen Ganztagsschule zur gebundenen Ganztagsschule
  • Erhalt des guten Angebots der VHS
  • Bücherei
    • Erhalt des Büchereivertrags
    • bedarfsgerechte Öffnungszeiten
    • Einrichten von Computerarbeitsplätzen mit Internetanschluss
UMWELT bedeutet für uns
  • Nutzung alternativer Energien
    • Errichtung eines Biomassekraftwerks zur
      • Senkung der Energiekosten für Trittauer Einwohner
      • Entlastung des kommunalen Haushalts durch Anbindung öffentlicher Gebäude
      • Nutzen für ortsansässige Landwirte
      • Gewinn durch Verkauf von Energie
      • EU – Fördermittel
    • bei zukünftigen Planungen besondere Bereiche für die Errichtung von Passivhäusern in den Neubaugebieten auszuweisen
      Solarenergielampen als Straßenbeleuchtung in Neubaugebieten
    • weitere Ausnutzung der Wasserkraft an der Mühle
  • Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes Naherholung / sanfter Tourismus
    • (Mühle, Historischer Spaziergang...)
    • Wanderwegenetz, z.B. Zugang vom Schützenplatz zur Hahnheide
  • Schutz erhaltenswerter Bäume in Trittau
  • Wanderwegenetz, z.B. Zugang vom Schützenplatz zur Hahnheide
  • Erhalt des Staatsforsts
  • Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Naturschutzverbänden zum Zwecke der Umwelterziehung
  • Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs zur Reduzierung der CO²-Emission
  • Überprüfung der Sendeleistung (Strahlung) des Funkturms zum Schutz der Bevölkerung
  • Ausweisung einer neuen Kleingartenfläche

 

WIRTSCHAFT & FINANZEN bedeuten für uns
  • Finanzhaushalt konsolidieren und
    Pro-Kopf-Verschuldung senken durch
    • solide Ausgabenpolitik
    • reelle Planungen
    • Gemeindefinanzreform
    • Teilbudgetierung für gemeindliche Einrichtungen
  • Einhaltung des Tariftreuegesetzes bei öffentlicher Auftragsvergabe, keine Dumping-Löhne
  • Investitionsanreize für neue Gewerbeansiedlungen und Einzelhandel zur Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
  • Ausschöpfung aller Fördermittel auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene
  • Einsparungen von Verwaltungskosten durch die Zusammenarbeit mit anderen Verwaltungseinheiten (Gemeinden, Zweckverbänden ...)
  • Schaffen einer Netzwerkstruktur  mit WAS, GGT, IHK, TOM und anderen, z.B. durch Einrichten eines regelmäßigen
    Wirtschaftsstammtisches
  • zur Stärkung der Attraktivität der Poststraße Verlegung des Wochenmarktes in den Ortskern
  • Ansiedlung von Fachärzten / Ärztehaus
  • vorausschauende Erschließung neuer Gewerbeflächen, damit neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort entstehen
  • Aufbau einer strukturierten Außendarstellung der Gemeinde für den Gewerbebereich in Form von z.B. Broschüren, Anzeigenkampagne, Auftritt im Internet

 

BAUEN UND WOHNEN bedeuten für uns
  • Einsatz für den Bau von bezahlbaren Wohnungen
  • Gestaltung öffentlicher Gebäude alten- und behindertengerecht, z.B. Fahrstuhl im Verwaltungsgebäude, barrierefreier Zugang zu allen Einrichtungen
  • generationsübergreifendes und barrierefreies Wohnen in zentraler Lage
  • schnelle Realisierung des Wohnbaugebiets auf dem alten Bahnhofsgelände, Kieler Str. (B 44)
  • größerer Veranstaltungsraum
    (Möglichkeiten: Ausbau Mühle, Nutzung der Campehalle)

 

VERKEHR bedeutet für uns
  • Ausbau der Spange (breite Version) zur effektiven Entlastung der Poststraße
  • fahrrad- und fußgängergerechte Wegeplanung, z.B. Querungshilfe für die Hamburger Straße (Ortseingang) und für den Radwanderweg Kieler Straße
  • Schulwegsicherung
    • Ausweitung des Wartebereichs an der Ampel Großenseer Straße
    • Entschärfung der Schulbussituation
    • optimale Ausleuchtung der stark frequentierten Schulwege
  • Beschilderungskonzept für Gewerbegebiete, Parkplätze, Sehenswürdigkeiten/ Freibad, Sportstätten, Schulen etc. für Ortsfremde
  • Verbesserung des ÖPNV durch Konzept, besonders Anschließung  der Neubaugebiete, Anbindung Aumühle
  • Ausbau der B 404 nur mit entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen
  • Entschärfung der Parkplatzsituation im Gewerbegebiet Nord


GEMEINSAM
- mit den Bürgern
- für Trittau
- STARK!