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01.04.2011 07:47 Alter: 1 year

VERSCHWENDUNG VON STEUERGELDERN

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Braucht Trittau zu diesem Zeitpunkt unbedingt einen Kreisel an der Kreuzung Hamburger Straße / Mühlenweg?

Braucht Trittau zu diesem Zeitpunkt unbedingt einen Kreisel an der Kreuzung Hamburger Straße / Mühlenweg?

Hat die Gemeinde zur Zeit die finanziellen Möglichkeiten, eine Baumaßnahme vorzunehmen, die über 300 000 € kosten wird?

Beide Fragen beantworten die Trittauer Sozialdemokraten mit einem klaren NEIN!„Wichtig ist, dass endlich der Kreisel an der Einmündung Gadebuscher Straße / Rausdorfer Straße gebaut werden kann“, so der Vorsitzende des Finanzausschusses der Gemeinde, Peter Lange (SPD) „ Dafür brauchen wir Geld!“

In zähen Verhandlungen ist es Lange gelungen, die benötigten Grundstücke zu erwerben, so dass dieser Kreisel endlich gebaut werden kann. Nun wollen CDU und BGT die bereits bewilligten Gelder allerdings für eine andere Maßnahme verwenden.

Die Einmündung Mühlenweg / Hamburger Straße funktioniert reibungslos, doch hier soll nun ein Kreisel entstehen, den die Gemeinde alleine zu zahlen hat. Das Land hat Zuschüsse für diese Maßnahme kategorisch abgelehnt. Auch die Trittauer SPD erachtet diese Baumaßnahme in diesem Jahr als völlig sinnlos. „Das ist purer Aktionismus, der die Verschuldung der Gemeinde nur in die Höhe treibt“ sagt Claudia Ludwig. „Wir haben in Trittau ganz andere Straßenbaumaßnahmen zu erledigen, bevor wir uns den Luxus eines Kreisels an dieser Stelle leisten können.“

Die Trittauer SPD wird sich jetzt an die Kommunalaufsicht wenden, um zu prüfen, ob hier verantwortungsbewusst mit Steuergeldern umgegangen wird. Ebenso wird sich der Bund der Deutschen Steuerzahler mit der Entscheidung der Trittauer CDU und der BGT beschäftigen.